Was sich die Landesregierung unter "attraktivem Sachsen-Anhalt" vorstellt
CDU-Spitzenkandidat Haseloff erklärt, die Landesregierung habe Sachsen-Anhalt „zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort im Herzen Deutschlands entwickelt“. Tatsächlich wurde wirtschaftlich die „rote Laterne“ abgegeben und mit 104% die höchste Arbeitsproduktivität in Ostdeutschland aus den Beschäftigten herausgepresst. Aber die Situation für die Massen ist nicht besser geworden. Sachsen-Anhalt ist heute Lohndumpingland: „Wir stehen früher auf“, weil jährlich im Schnitt 41 Stunden länger gearbeitet wird als im Rest der Republik und das zu niedrigsten Löhnen und einer ausgedehnten Mixtur aus Leih- und Teilzeitarbeit, Mini- und 1-Euro-Jobs. 39% der Frauen und 21% der Männer leben von einem Nettolohn unter 900 Euro!
Eine SPD/Linkspartei-Regierung würde daran nichts wesentliches ändern: Einstimmig, mit den Stimmen der Linkspartei machte der Landtag innerhalb weniger Tage 3,4 Mrd. Euro für die NordLB locker, während die Massen mit dem Abbau sozialer Leistungen zahlen sollen. Mit ihrem Versprechen zum „Schuldensenken“ ist die Landesregierung gescheitert: höchste Pro-Kopf-Verschuldung! Bei Kommunen und öffentlichem Dienst setzt sie radikal den Rotstift an. Dreist behauptet sie, diese Politik sei „alternativlos“. Das ist zurecht das Unwort des Jahres! Tatsache ist, ein Erwerbstätiger in Sachsen-Anhalt stellt heute doppelt soviel Reichtum wie 1992 her. Dieser wachsende Reichtum muss der Gesellschaft zugute kommen und nicht den Profiteuren aus Banken und Konzernen. Die MLPD steht für eine Politik des aktiven Widerstands gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf die Massen und für den echten Sozialismus. Jede Stimme für die MLPD stärkt die revolutionäre Richtung im Linkstrend.
